Haeufige Baseball-Verletzungen und Wie Man Sie Vermeidet

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Baseball wird oft als sicherer Sport angesehen, weil es wenig direkten Koerperkontakt gibt. Trotzdem kommt es regelmaessig zu Verletzungen, die von leichten Zerrungen bis hin zu schweren Schaeden reichen koennen. Das Verstaendnis der haeufigsten Verletzungen hilft dabei, sie zu vermeiden.

Wurfverletzungen der Schulter

Die Schulter ist bei Werfern besonders gefaehrdet. Die wiederholte Wurfbewegung belastet die Rotatorenmanschette enorm. Risse und Entzuendungen der Sehnen sind haeufig, besonders bei Spielern, die zu viel werfen ohne ausreichende Erholung. Junge Spieler sind besonders gefaehrdet, weil ihre Knochen und Sehnen noch wachsen. Wichtig ist das Einhalten von Wurfzahlbegrenzungen und ausreichenden Ruhepausen zwischen den Einsaetzen.

Ellenbogenverletzungen

Das ulnare Seitenband im Ellenbogen wird durch wiederholtes Werfen stark beansprucht. Die bekannteste Verletzung ist der Riss dieses Bandes, der oft eine Tommy-John-Operation erfordert. Bei dieser Operation wird das beschaedigte Band durch eine Sehne aus einem anderen Koerperteil ersetzt. Die Rehabilitation dauert typischerweise 12 bis 18 Monate.

Hamstring-Zerrungen

Beim Sprinten zwischen den Bases oder beim Fielding koennen die hinteren Oberschenkelmuskeln gezerrt werden. Dies passiert besonders haeufig zu Saisonbeginn, wenn die Spieler noch nicht vollstaendig aufgewaermt sind. Ein gruendliches Aufwaermprogramm vor dem Spiel und regelmaessiges Dehnen koennen das Risiko deutlich senken.

Aufprallverletzungen

Ein Baseball kann mit ueber 150 Kilometern pro Stunde geworfen werden. Trifft ein solcher Ball einen Schlagmann oder Feldspieler, kann das zu ernsthaften Verletzungen fuehren. Prellungen, Knochenbrueche und im schlimmsten Fall Gehirnerschuetterungen sind moeglich. Das Tragen von Schutzausruestung wie Helm und Schutzweste fuer den Faenger ist deshalb unverzichtbar.

Knieverletzungen

Das Gleiten in Bases belastet die Knie erheblich. Meniskusrisse und Baenderdehnungen koennen die Folge sein. Auch der Faenger, der ueber laengere Zeit in der Hocke sitzt, hat ein erhoehtes Risiko fuer Knieprobleme. Richtige Gleittechnik und Knieschuetzer koennen helfen.

Vorbeugung

Ausreichendes Aufwaermen ist entscheidend. Mindestens 15 Minuten dynamisches Dehnen vor jedem Training und Spiel. Krafttraining fuer die stabilisierenden Muskeln rund um Schulter und Ellenbogen. Regelmaessige Pausen und das Einhalten von Wurfzahlbegrenzungen, besonders bei Jugendlichen. Korrekte Technik bei allen Bewegungen vom Werfen bis zum Gleiten. Und das wichtigste: auf den eigenen Koerper hoeren und bei Schmerzen pausieren.